Online-PR

Der Medienwandel führt zu einer vermehrten Online-Kommunikation. Das bedeutet, klassische PR greift vielfach nicht mehr. Vielmehr existiert eine Entwicklung hin zu interdisziplinärem Arbeiten. Die Grenzen zwischen Public Relations und einzelnen Marketingbereichen verwischen. Das liegt auch am verstärkten Fokus auf Content-Marketing. Aus diesem Prozess entwickelt sich die Online-PR. Sie stellt ein zentrales Instrument der Unternehmenskommunikation dar. Es gilt, die Online-Positionierung von Unternehmen aufzubauen und zu festigen. Dies erfordert umfassende und dynamische Strategien, beispielsweise im Hinblick auf professionelles SEO-Management. Das Web bietet die Schnittstelle, an der sich Unternehmen und deren Zielgruppen treffen.

Was Online-PR bedeutet

Grundsätzlich umfasst Online-PR alle über das Medium Internet organisierte Öffentlichkeitsarbeit. Sie schafft eine Verbindung zwischen dem Unternehmen und seiner Zielgruppe. Einer der wichtigsten Bereiche ist das Content-Marketing. Markenfokussierter Content und bedürfnisorientierte Angebote bilden das Erfolgsrezept.

Die Profilierung eines Unternehmens durch die richtigen, Mehrwert bietenden Inhalte gehört daher zu den Hauptaufgaben im Online-PR-Bereich.

Das Branding und die Sichtbarkeit zu optimieren bildet einen Teil langfristiger Strategien.

Zu den dazugehörigen Werkzeugen und Maßnahmen gehören:

  • Pressemitteilungen
  • E-Mails
  • Newsletter und Newsletter-Sponsorship
  • die Gestaltung der eigenen Website (beispielsweise im Hinblick auf die News-Rubrik)
  • Affiliate-Marketing
  • Präsenz auf Social-Media-Kanälen inklusive Social-Media- und Mobil-Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Keyword-Advertising
  • Online-Werbung

Richtig gestaltet können Online-PR-Strategien einen Dominoeffekt auslösen. Verlinkungen in Artikeln beispielsweise führen auf Ihre Firmenhomepage. Dies unterstützt deren Ranking und besitzt demnach einen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Gleiches gilt für die Präsentation zielgruppenrelevanter Inhalte.

Veränderungen durch Online-PR

Die Zielsetzungen von klassischer Public Relations sind im Wesentlichen geblieben. Es gilt noch immer, die Außendarstellung so zu formen, dass sie zu den eigenen Zielvorstellungen passt. Mit Online-PR haben sich allerdings die Kanäle und PR-Strategien verändert, die zu diesen Zielen hinführen. Online-PR steht für eine höhere Geschwindigkeit bei der Verbreitung von Informationen. Dies steht auch für die Vielfalt der Kanäle, welche diese abdecken. Branchenportale mit einzubeziehen gehört ebenso zu Online-PR wie der Fokus auf Social Media.

Die Grundlage für Online-PR-Strategien bilden sämtliche digitalen Erzeugnisse wie Websites, Blogartikel, Videos oder Bildmaterial.

Dabei gilt es zu beachten, dass sich Online-PR an einer Schnittstelle bewegt. SEO, Content Marketing, PR – das alles verschmilzt miteinander. Online-PR lässt sich demnach nicht abgrenzen, sondern funktioniert übergreifend.

Die aktuellen Aufgaben von Online-PR

Die Kommunikation mit Journalisten stellt noch immer eine wichtige Aufgabe der PR dar, auch im Online-Bereich. Informationen aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen bildet demnach ein Kernelement. Die Herausforderung für die Online-PR liegt darin, die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens zu untermauern und zu erhalten. Da aber besonders Medienvertreter gegenwärtig mit einem fehlenden Glaubwürdigkeitsanspruch kämpfen, besteht eine Vertrauenslücke zwischen Medien und Öffentlichkeit.

Eine Aufgabe der Online-PR liegt daher darin, diese Lücke zu schließen.

Dies gelingt beispielsweise mit:

  • nutzerfreundlichen Angeboten
  • aktive Kommunikation mit der Zielgruppe
  • ethische Professionalität
  • bewusster Einsatz neuer Technologien: Algorithmen beispielsweise durchsuchen große Datenmengen und spüren Trendthemen auf
  • externe Bindungen für das Unternehmen schaffen (Blogger, Influencer)

Bei allen Maßnahmen kommt es auf Authentizität an. Es nützt beispielsweise nichts, wenn Sie Influencer heranziehen, welche wahllos jeden Werbeauftrag annehmen. Sie müssen zu Ihrem Unternehmen und dem, wofür es als Marke steht, passen. Der Trend zum Influencer Marketing schlägt daher eine konkrete Richtung ein. Künftig lohnt es sich beispielsweise, eigene Mitarbeiter zu Influencern aufzubauen. Markentransparenz und Ehrlichkeit zu transportieren nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein.

Passende Online-PR-Konzepte bestehen aus drei Schritten:

  1. Ist-Analyse
  2. Maßnahmenfindung
  3. Umsetzung

Ziele, Optionen und Dialoggruppen lassen sich durch die richtigen Strategien beziehungsweise mithilfe konkreter PR-Maßnahmen generieren. Ein Konzept lässt auch nicht die Erfolgsmessung außer Acht. Bekanntheits- und Imageanalysen vermitteln ein verlässliches Bild. Ein Trend im Bereich Online-PR geht daher auch in die Richtung, verlässliche Kennzahlen zur Erfolgsmessung heranzuziehen. Diese geben beispielsweise Aufschluss über Seitenaufrufe oder Newsletter-Anmeldungen. Kennzahlen zeigen demnach auf, wo Ihr Unternehmen Erfolge verbucht und wo Optimierungspotenzial besteht.

Online-PR funktioniert nur, wenn sie crossmedial zum Einsatz kommt.

Trotz der Vielfalt der Kanäle müssen PR-Strategien eine einheitliche Botschaft transportieren. Es gilt daher, einzelne Kanäle zeitlich und formal aufeinander abzustimmen. Ein übergreifender Content-Leitfaden untermauert die eigene Glaubwürdigkeit.

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