Google Ranking Faktoren – Diese 10 essenziellen Google-Ranking-Faktoren sollten in keiner SEO- Strategie fehlen

Übersicht

Mit mehr als 200 Faktoren gilt der Algorithmus von Google als äußerst komplex. Ein Großteil
dieser Faktoren wird unter Verschluss gehalten. Dennoch sind zahlreiche Stellschrauben bekannt, welche Sie im Zusammenhang mit Ihrer Strategie zur Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen sollten. Nutzen Sie diese, um Ihre Website bzw. Ihren Onlineshop bei Google hervorragend ranken zu lassen. Die folgenden 10 Faktoren üben einen großen Einfluss auf das Rankingverhalten aus und können Ihrer Website den gewünschten Schub verleihen.

1. Aktualität

Google mag es, wenn eine Website regelmäßig mit frischem Inhalt bespielt wird. Dabei können verschiedene Ansätze eine Rolle spielen. Zum einen ergibt sich Aktualität aus der Thematik der Website. Da Neuigkeiten aus dem aktuellen Zeitgeschehen ein verstärktes Interesse beim Website-Besucher hervorrufen, können wertvolle Newsbeiträge das Ranking pushen. Gleichzeitig verliert Google das Interesse an “toten” Websites. Einen Blog regelmäßig mit frischem Content zu bespielen, ist daher ausgesprochen hilfreich. Dadurch werden an die Suchmaschine Signale gesendet, dass noch Leben auf der Website herrscht und der Inhalt dementsprechend interessant für den Besucher sein könnte.

2. Relevanz

Um gut zu ranken, sollte der Inhalt der Website zum Bedürfnis des Besuchers passen. Daher sollten Sie die Zielgruppe, die Sie mit Ihrer Website erreichen wollen, zielgerichtet ansprechen. Nicht umsonst heißt es unter SEO-Experten, dass Content King ist. Statt bloßen Worthülsen und wertlosen Floskeln gilt es, dem Website-Besucher einen hohen Mehrwert zu bieten. Wer Ihre Website besucht, ist entweder auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem, hat ein gezieltes Bedürfnis für einen Kauf oder möchte sich inspirieren lassen. Kaum etwas ist ärgerlicher, als wenn sich der im Meta-Tag und Meta-Title versprochene Inhalt beim Besuch der Seite als Luftblase entpuppt. Dies wird von Google durch einen Abstieg im Ranking abgestraft. Dazu zählt auch der Umstand, wenn ein Besucher schon kurz nach dem Betreten der Seite diese wieder verlässt. Sorgen Sie mit einem wertvollen, zielgerichteten Inhalt dafür, dass der Besucher bleibt und findet, wonach er sucht. Das Zusammenspiel des Website-Inhalts mit Meta-Tag und Meta-Title ist hierbei ausgesprochen relevant.

3. Themen-Hoheit

Der Gegenstand, um den es sich bei Ihrer Website dreht, besitzt im Hinblick auf die Bezeichnung mehrere Bedeutungen? Als Beispiel lässt sich hier die Orange nennen. Aus Sicht von Google kann es sich bei Ihrer Website um einen Vertrieb von Südfrüchten handeln. Möglich ist aber auch, dass Sie Produkte in der Farbe Orange verkaufen. Liefern Sie hier Google in Form von Text, Fotos und Videos mit Alt-Text wichtige Hinweise, worum es tatsächlich geht. Durch den Alt-Text versehen Sie visuelle Inhalte mit Beschreibungen. Diese Attribute wirken im Hintergrund und werden von den Suchmaschinen ausgelesen. Außerdem ist es hilfreich, in den Texten Ihrer Website interne Links zu anderen Website-Kategorien und Beiträgen zu platzieren. So kann Google die Signale optimaler zuordnen.

4. Thematische Sorgfalt

Wenn es darum geht, auf Ihrer Website wertvolle Inhalte zu platzieren, sollten Sie unbedingt auf die inhaltliche Richtigkeit der Angaben achten. Doch woher weiß Google, dass die Informationen auch tatsächlich korrekt sind? Zum einen greift Google auf seinen Knowledge Graph zurück – eine umfangreiche Wissensdatenbank, die unterschiedliche Web-Quellen zur Bewertung auf inhaltliche Korrektheit heranzieht. Zum anderen können Sie versuchen, Backlinks zu erhalten, die auf Ihre Website zurückverweisen. Diese wird von den Suchmaschinen somit verstärkt als vertrauenswürdig gekennzeichnet, was Ihrem Ranking einen wichtigen Impuls verleiht.

5. Geschwindigkeit

Ein Website-Besucher erwartet, dass die gewünschten Informationen flott geliefert werden. Daher sollten Sie dem Page Speed Ihrer Website ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zukommen lassen. Berücksichtigen Sie hierbei insbesondere auch die Ladezeit Ihrer Bilder, Videos und Grafiken. Je größer deren Auflösung ist, desto eher kann es zu Schwierigkeiten beim Laden der Website kommen. Diesen Punkt sollten Sie nicht nur in der Web-Version, sondern auch für Mobilgeräte wie Smartphone und Tablet beachten. Wer Informationen nicht schnell findet, ist in der Regel genauso schnell auch wieder weg – ungünstigeres Ranking durch das schnelle Verlassen der Website inklusive.

6. Mobile First

Nach den Angaben von Experten werden etwa zwei Drittel der gesamten Suchanfragen über Mobilgeräte abgewickelt. Dies liegt daran, dass das Handy wesentlich schneller gezückt als der PC hochgefahren ist. Daher sollten Sie in der Google-Search-Konsole einen Blick auf die Sparte “Mobile Usability” werfen. Dort lässt sich ein Bericht anzeigen, der Sie darüber informiert, bei welchen Punkten es Probleme im Hinblick auf die mobile Nutzerfreundlichkeit gibt. An diesen Stellschrauben sollten Sie schließlich ansetzen.

7. Backlinks

Die Anzahl der Rückverweise von anderen Websites auf Ihre Website optimiert das an Google gesendete Signal, dass es sich bei Ihnen um eine seriöse Website handelt. Backlinks zu erhalten, kann jedoch ein echtes Kunststück sein. Wichtig ist auch, nicht irgendeinen, sondern einen wertvollen Backlink
zu platzieren. Doch was ist ein wertvoller Backlink? Hierbei handelt es sich um organische Backlinks, die auf natürliche Weise entstanden sind. Sollten Sie sich dazu hinreißen lassen, Backlinks einzukaufen, merkt dies Google relativ schnell und straft dies mit einem Negativ-Ranking ab. Investieren Sie in ein hochwertiges Linkbuilding, indem Sie bei themenrelevanten Fremd-Websites anfragen, ob Sie z. B. einen Gastbeitrag platzieren dürfen. In diesem Gastbeitrag sollte dann per Ankertext ein Rückverweis auf Ihre Website enthalten sein.

8. Suchpraxis

Gibt der Nutzer bestimmte Begriffe in die Google-Suche ein, erhält Google eine Tendenz, wonach gesucht werden soll. Hierzu zählen unter anderem die 5 W-Fragen, aber auch Begriffe wie “kaufen”, “bestellen” oder “Kaufberatung”. Um Ihre Zielgruppe zu Ihren Inhalten zu lenken und eine hohe Übereinstimmung mit diesen Suchanfragen zu erreichen, sollten Sie auf Ihrer Website Antworten zu diesen Wünschen liefern. Fragen Sie sich beim Betexten Ihrer Website stets, was der Nutzer wissen möchte und texten Sie die jeweiligen Antworten dazu prägnant.

9. Struktur von Daten

Um Google die Interpretation Ihrer Website-Inhalte zu erleichtern, sollten diese mit strukturierten Daten versehen werden. Hierzu dient schema.org, welches Sie anschließend mit einem von Google bereitgestellten Tool testen können. So lassen sich Firmendaten wie Öffnungszeiten & Co., Videoinhalte und Rezepte als solche entschlüsseln sowie eindeutiger zuordnen.

10. Datenverschlüsselung

Damit die vom Browser übermittelten Daten sicher sind, ist es wichtig, diese mit dem digitalen Sicherheitszertifikat HTTPS zu versehen. Seiten, die ein solches Zertifikat enthalten, verfügen über hervorragende Aussichten, gut gerankt zu werden.

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